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Veranstaltungen


Lehrbetriebe brauchen Schulabgänger, die lesen, schreiben und rechnen können

Vortrag und Diskussion

Di. 6.2.2018, Dietikon 

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Ja zur Initiative «Lehrplan vors Volk»

Vortrag von Dr. J. Barben

Do. 1.2.2018, Wettswil

Do. 8.2.2018, Affoltern

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Abstimmung über die Initiative «Lehrplan vors Volk» am 4. März 2018  Flyer dazu

Zum Fach Deutsch: Grammatik

Lernziele 3. Zyklus (bis Ende der Schulzeit)

«Die Schülerinnen und Schüler 

  • können Nomen, Verb und Adjektiv mithilfe formaler Kriterien sowie Pronomen mithilfe der umfassenden Pronomenliste bestimmen sowie den Rest als Partikel benennen. 
  • können die Partikeln Präposition und Konjunktion in typischen Fällen bestimmen. 
  • können Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur sowie Infinitiv und Personalform bestimmen. 
  • können Stamm-, Vor- und Nachmorphem bestimmen. 
  • können mithilfe eines Verbenfächers Satzglieder bestimmen. 
  • kennen die Begriffe Subjekt und Objekt.» 
  • Dazu kommt als Grundanspruch des 3. Zyklus das Bestimmen der vier Fälle «in typischen Fällen». 

Kommentar:

Kommentar: 

Auch hier ist erkennbar, dass die Kinder über die ganze Schulzeit hinweg nur einzelne Mosaiksteine der Grammatik angetroffen haben: 

Denn verlangt wird nur, dass sie die verschiedenen Wortarten, die Zeitformen der Verben, die vier Fälle und die Satzglieder in fertigen Sätzen bestimmen können, das heisst, dass sie diese erkennen, wenn sie schon auf dem Papier (oder dem Bildschirm) stehen. Nomen, Verb und Adjektiv konnten übrigens früher schon die Dritt- oder Viertklässler unterscheiden.

Einen systematischen Aufbau von Wort- und Satzlehre verweigert der Lehrplan 21 unserer jungen Generation aus Prinzip. Und noch schlimmer: Dass die Schulabgänger die deutsche Grammatik beherrschen, das heisst grammatikalisch richtig schreiben können, ist nicht Ziel des Lehrplans 21.

So entsteht – wenn wir nichts dagegen tun – eine ganze Generation von jungen Menschen, die sich in ihrer eigenen Sprache nicht sicher ausdrücken können.

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