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Veranstaltungen


Lehrbetriebe brauchen Schulabgänger, die lesen, schreiben und rechnen können

Vortrag und Diskussion

Di. 6.2.2018, Dietikon 

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Ja zur Initiative «Lehrplan vors Volk»

Vortrag von Dr. J. Barben

Do. 1.2.2018, Wettswil

Do. 8.2.2018, Affoltern

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Abstimmung über die Initiative «Lehrplan vors Volk» am 4. März 2018  Flyer dazu

Durch Training von «Kompetenzen» wird man nicht kompetent

Der Gebrauch des Wortes «Kompetenzen» im LP21 ist missverständlich. Die sogenannten „Kompetenzen“, die die Kinder in der Schule bei möglichst eigenständigem Tun erwerben sollen, während sich die Lehrer als „Begleiter“ und „Berater“ im Hintergrund halten, sind kümmerlich. Die Lerninhalte werden immer weniger systematisch, kleinschrittig und mit ausreichend Übung vermittelt.Mit Googeln, Pröbeln und Selbstkorrekturen mit Hilfe von Computerprogrammen sowie Austausch gelöster Aufgaben mit dem Banknachbarn (ohne Kontrolle des Lehrers!) bleiben die Erkenntnisse oberflächlich. 

«Fragwürdige Ausrichtung: Das Zauberwort der neuen Bildungsbibel heisst Kompetenzen. Man misst nicht mehr, was die Schüler wissen, sondern was sie können sollen. Das klingt zwar super, doch der Lehrplan 21 definiert nur in wenigen Bereichen, welche Bildungsinhalte die Lehrer den Schülern beibringen sollen. An erster Stelle steht das Erarbeiten von messbaren Kompetenzen, die meist an beliebig austauschbaren Inhalten erworben werden können.» (Susanne Loacker, Das regulierte Schulkind, Beobachter 4/2015) 

«Der Lehrplan baut nicht auf Wissen und Inhalte, sondern auf eine schummrige "Kompetenzorientierung". Ein Professor hat bereits gespottet, nach Lehrplan 21 genüge es, dass die Schüler einmal vom Einmaleins gehört hätten und wüssten, wo sie es finden könnten; beherrschen müssten sie es nicht mehr.» (Anita Fetz, Ständerätin SP, Lasst die Schule in Ruhe! Der Lehrplan 21 ist gescheitert, Die Zeit, 23.10.2014)