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Veranstaltungen


Lehrbetriebe brauchen Schulabgänger, die lesen, schreiben und rechnen können

Vortrag und Diskussion

Di. 6.2.2018, Dietikon 

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Ja zur Initiative «Lehrplan vors Volk»

Vortrag von Dr. J. Barben

Do. 1.2.2018, Wettswil

Do. 8.2.2018, Affoltern

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Abstimmung über die Initiative «Lehrplan vors Volk» am 4. März 2018  Flyer dazu

«Produktives Üben in Lernanlässen» – oder aufbauendes Üben, bis es sitzt?

«Produktives Üben orientiert sich an mathematischen Strukturen. In solchen Lernanlässen berechnen Schülerinnen und Schüler einzelne Operationen und gelangen zu einer verbesserten Geläufigkeit. Die zugrunde liegenden Strukturen können erforscht, dargestellt, weitergeführt, verändert und begründet werden. Geschicktes Rechnen beruht auf Beziehungen, die in produktiven Übungen bewusst werden.» (Didaktische Hinweise zur Mathematik, Seite 3)

Im Klartext heisst das: In einer kompetenzorientierten Schule soll der Lehrer bzw. Coach eine «Lernumgebung» anbieten, in der die Kinder von einem Thema zum anderen hüpfen:

Da ein wenig Theorie, dort ein wenig pröbeln, zwischendurch ein paar Aufgaben lösen, dann weiter zum nächsten Thema. Nichts kann im Hirn der Schüler eingeordnet werden, nichts wird intensiv geübt und vertieft. Dieser Ablauf führt zu einer tiefen Verunsicherung der Kinder.

Das im LP21 beschriebene «produktive Üben» in «Lernanlässen» ist meilenweit entfernt von einem Üben, Repetieren und Vertiefen, wie es bei einem systematischen Stoffaufbau im Klassenunterricht unerlässlich ist. Hier liegt es in der Verantwortung des Lehrers festzustellen, ob der Stoff durch die Übungsaufgaben genügend «sitzt», so dass der nächste Lernschritt in Angriff genommen werden kann.

Beispiel: Eine Schülerin im 8. Schuljahr soll als Hausaufgabe 1/3 und 1/5 einer Zahl ausrechnen. – Schülerin: Das haben wir nicht gehabt. – Mutter: Aber Bruchrechnen hast du doch in der Mittelstufe schon gelernt. – Schülerin: Ja, aber das ist schon so lange her, das weiss ich nicht mehr.

Selbstverständlich gibt es in jeder Klasse einige Kinder, denen die Mathematik leicht fällt und die von sich aus beginnen, weitere Zusammenhänge herauszufinden. Das ist – und war es auch schon früher – im Klassenunterricht ohne weiteres möglich.

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